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Corona Hilfe - Mai 2021

Liebe Pateneltern, Mitglieder und Förderer unseres Indien-Vereins,

wir haben uns vor ca. einem Jahr im Rahmen der 1. Corona-Welle in Indien schon einmal an Sie gewandt, mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung für die betroffenen Menschen. Damals konnten wir über 1.000 Familien und alten Menschen mit einem Geldbetrag und Lebensmitteln in ihrer größten Not helfen.

Wir alle hatten gehofft, dass das Gröbste überstanden ist. Ein Jahr später wissen wir, dass das ein Irrglaube war. Das Virus hatBild2 Spendenaufruf erneut zugeschlagen, diesmal noch viel heftiger und schonungsloser. Den Berichten zufolge sind die Auswirkungen noch verheerender als Mitte letzten Jahres. Es wird teilweise von apokalyptischen Zuständen gesprochen.

Fast 400.000 Neuinfektionen täglich, überfüllte und überforderte Krankenhäuser, fehlende medizinische Ausstattung und Versorgung führen zu Tausenden von Toten täglich. Und das sind nur die bestätigten Zahlen von offizieller Seite. Tatsächlich sind die Infektionsraten und auch die Zahl der Toten sehr wahrscheinlich um ein Vielfaches höher.

Gründe für diese dramatische Entwicklung sind

  • die neuen Virus-Mutationen, die ein vielfach höheres Ansteckungsrisiko mit sich bringen,
  • die fehlenden Hygienemöglichkeiten und die aufgrund der Bevölkerungszahl und -dichte kaum einzuhaltenden Abstandsregelungen sowie
  • die Verharmlosung von Seiten der indischen Regierung. Sie hat Anfang des Jahres das Ende und die Überwindung deBild1 Spendenaufrufr Pandemie ausgesprochen. Die Bevölkerung ist fast ausnahmslos zum normalen Leben zurückgekehrt. Und das rächt sich jetzt.

Aufgrund der rasanten Entwicklung hat die Regierung jetzt - wie vor einem Jahr - erneut einen harten Lockdown angeordnet.

Viele arme Familien haben ab sofort keine Einnahmen mehr, wie z.B. Tagelöhner in Fabriken und Geschäften. Auch die Fischer dürfen erstmal bis Ende Juni nicht mehr aufs Meer zum Fischen.  Viele der von uns unterstützten Familien leben vom Fischfang und Fischverkauf. Die Familien stehen vor dem Nichts und befinden sich wieder im täglichen Überlebenskampf.

 

Ihnen wollen wir in dieser schweren Zeit mit einem Geldbetrag und Lebensmittelpaketen helfen.

Neben der Akuthilfe für Dinge des täglichen Bedarfs ist aber auch die Impfung ein entscheidender Punkt für die Bekämpfung der Pandemie.

Aber hier gibt es große Probleme:

  • Es gibt viel zu wenig Impfstoff, v.a. weil die Regierung unter der Annahme, die Pandemie sei überwunden, große Mengen ins Ausland exportiert hat.
  • Viele Impfstoff-Bestände verschwinden auf dem Schwarzmarkt und kommen nicht bei der armen Bevölkerung an.
  • Auch fehlt es an Schutzmasken und Medikamenten für Covid-Erkrankte.
  • Impfungen gibt es häufig nur gegen eine Gebühr, die unterschiedlich hoch sein kann.

Auch hier wollen wir den Betroffenen helfen.

Um das zu ermöglichen, bitten wir um Ihre Unterstützung. Helfen Sie mit, zeigen Sie Ihre Solidarität mit den armen Menschen in Südindien!

Wir wünschen Ihnen - auch im Namen von Pfarrer Jeremias - Alles Gute in diesen schwierigen Zeiten und bleiben Sie gesund.

Andreas Höllein                                         Manfred Freitag                                  Pfr. Walter Ries 

Vorsitzender                                              1. Stellvertreter                                    2. Stellvertreter

 

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